FCN nach Schlappe: «Weiter geht’s» – Sörensen mit Maske?

Asger Sörensen

Asger Sörensen. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

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Im zwölften Saisonspiel hat es auch den 1. FC Nürnberg erwischt. Der Trainer stuft die erste Liga-Niederlage aber als «nicht schlimm» ein. Der Torwart will «weiter nach oben». Nächster Gegner: Werder Bremen.

Mit der gerissenen Serie mochte sich Robert Klauß beim 1. FC Nürnberg nicht lange aufhalten. «Wir müssen damit leben. Wir haben jetzt verloren, aber weiter geht’s», sagte der «Club»-Trainer nach der ersten Liga-Niederlage der Franken beim 0:2 (0:1) gegen den gegenwärtig extrem heimstarken SV Darmstadt 98. Denn schon am Freitag kommt Werder Bremen ins Max-Morlock-Stadion.

Ob die «Weiter-geht’s»-Ansage des Trainers auch Asger Sörensen befolgen kann, ist ungewiss. Der 25 Jahre alte Däne zog sich am vergangenen Freitag am Böllenfalltor eine Jochbeinverletzung im Gesicht zu und musste operiert werden. Ob der Abwehrspieler gegen Bremen als Maskenmann auflaufen kann, sei «derzeit noch offen», wie der FCN am Wochenende mitteilte.

Klauß stufte die erste Niederlage als «nicht schlimm» ein. «Wir hätten gerne was mitgenommen. Aber ich denke, wir können uns nicht viel vorwerfen.» Am Ende der Englischen Woche und nur drei Tage nach dem kraftraubenden Pokal-K.o. gegen den Hamburger SV fehlte dem «Club» neben der nötigen Frische auch das Durchsetzungsvermögen.

Der viele Ballbesitz mündete nicht in Tore. «Der Punch und der letzte Schritt haben vielleicht gefehlt», meinte Kapitän Enrico Valentini: «Natürlich ärgern wir uns, dass die Serie gerissen ist.»

Im zwölften Spiel erwischte es den «Club» nach zuvor fünf Siegen und sechs Unentschieden. Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen besteht aber weiterhin. Trainer Klauß bleibt im anspruchsvollen Nürnberger Umfeld Realist: «Wir sind noch keine Spitzenmannschaft.» Man sei aber «gut».

Vor den 13.000 Zuschauern in Darmstadt hatte sich das Spiel einfach nicht so entwickelt, wie es die vom Pokalkampf geschlauchten Gäste gebraucht hätten. «Wir haben zwei sehr ähnliche Halbzeiten gesehen. Jeweils macht Darmstadt früh das Tor. Wir laufen an, machen unsere Chancen nicht rein. Dann läuft das Spiel gegen uns», haderte Klauß.

Darmstadts Torjäger Luca Pfeiffer traf in der 11. Minute. Und nach der Pause verlängerte FCN-Verteidiger Christopher Schindler einen Eckball im Luftkampf unglücklich mit dem Kopf ins eigene Tor (58.).

Spätestens nach dem 0:2 fiel der Substanzverlust der 120 Minuten gegen den HSV ins Gewicht. «Wenn wir in Führung gehen oder wenn wir den Ausgleich machen, merkt man das nicht mehr so ganz», meinte Klauß. Ausreden suchte er nicht: «Wir hatten trotzdem die Situationen auf dem Fuß, das Spiel in unsere Richtung zu entscheiden.»

Torwart Christian Mathenia stufte die erste Liga-Niederlage nur als «kleinen Rückschlag» ein. «Wir sind noch nicht am Ende der Reise. Wir wollen uns weiter nach oben arbeiten», sagte er. Im Heimspiel gegen Bundesliga-Absteiger Bremen soll eine neue Serie begonnen werden.

dpa



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