Fall Sabrina: Ermittler erhalten mehr als 300 DNA-Proben

Auf der Suche nach der Mutter eines vor mehr als 20 Jahren tot aufgefundenen Babys haben die Ermittler bislang 320 DNA-Proben erhalten. «Das ist aber noch keine abschließende Zahl, weil noch nicht sämtliche Rückläufer von den außerhessischen Dienststellen vorliegen», teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen mit. Die Ermittler hatten vor rund einem Monat mehrere hundert Frauen zur Abgabe einer Speichelprobe gebeten, um so ihre DNA mit der des Säuglings vergleichen zu können. Ein großer Teil der an dem Reihentest teilnehmenden Frauen kam aus der Region Büdingen (Wetteraukreis). Die anderen Kontaktierten leben bundesweit verstreut.

Auf der Suche nach der Mutter eines vor mehr als 20 Jahren tot aufgefundenen Babys haben die Ermittler bislang 320 DNA-Proben erhalten. «Das ist aber noch keine abschließende Zahl, weil noch nicht sämtliche Rückläufer von den außerhessischen Dienststellen vorliegen», teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen mit. Die Ermittler hatten vor rund einem Monat mehrere hundert Frauen zur Abgabe einer Speichelprobe gebeten, um so ihre DNA mit der des Säuglings vergleichen zu können. Ein großer Teil der an dem Reihentest teilnehmenden Frauen kam aus der Region Büdingen (Wetteraukreis). Die anderen Kontaktierten leben bundesweit verstreut.

Ein Spaziergänger hatte im April 1999 bei Büdingen die Leiche des neugeborenen Mädchens verpackt in einem Müllsack entdeckt. Die Ermittler nannten das Kind später Sabrina. Bis heute ist sein Schicksal ungeklärt. Polizei und Staatsanwaltschaft hoffen, die Mutter zu finden und über sie mehr über die Todesumstände zu erfahren. Dafür kontaktierten sie insgesamt rund 600 Frauen, die 1999 in der Nähe des Fundortes der Babyleiche lebten und damals zwischen 13 und 30 Jahre alt waren.

Erst 2019 gelang es Experten, eine vollständige DNA des Babys aus sichergestellten Leberzellen zu erstellen. Das eröffnete die Möglichkeit für die Reihenuntersuchung Anfang November. Abschließende Ergebnisse erwarten die Ermittler im Lauf des kommenden Jahres.

dpa



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