US-Milliardär
Elon Musk spricht übers Vatersein: “Wenn die Menschen nicht mehr Kinder bekommen, wird die Zivilisation zerbröseln”

Elon Musk 2010 mit seiner damaligen Ehefrau Talulah Riley und seinen Söhnen Griffin und Xavier

Elon Musk 2010 mit seiner damaligen Ehefrau Talulah Riley und seinen Söhnen Griffin und Xavier

© Mark Lennihan / Picture Alliance

Er gilt nicht gerade als klassischer Familienmensch – doch der Vorzeige-Entrepreneur Elon Musk hält große Stücke auf seine sechs Söhne, wie er nun in einem Interview verriet.

Es ist nicht ganz leicht, einen Überblick über die Familienverhältnisse des Elon Musk zu geben. Der Kopf von Tesla, Space X und einer Handvoll anderer Unternehmen, einer der reichsten Menschen der Welt, ist jedenfalls ein größerer Familienmensch als man denken würde. Vielleicht liegt es daran, dass er in Südafrika selbst mit zwei Geschwistern aufwuchs. Heute ist Musk Vater von sechs Kindern.

Und darüber, wie wichtig ihm das Vatersein ist, sprach er während eines Interviews mit dem “Wall Street Journal” ungewohnt offen: “Wenn die Menschen nicht mehr Kinder bekommen, wird die Zivilisation zerbröseln. Merkt euch meine Worte”, so der Unternehmer. “Ich kann es nicht genug betonen: Es gibt nicht genug Menschen!” Damit widerspricht er allerdings vielen Wissenschaftlern, die die Erde bereits für überbevölkert halten. Und vielen Paaren, die aus Sorge vor der Klimakrise lieber keine Kinder in die Welt setzen wollen.

Elon Musk wünscht sich mehr Nachwuchs

Als Vater von sechs Söhnen lebt Musk jedenfalls vor, was er sich auch von anderen Menschen wünscht. Einen siebten Sohn verlor der heute 50-Jährige auf tragische Weise viel zu früh: 2002 starb der kleine Nevada Alexander im Alter von nur zehn Wochen am plötzlichen Kindstod. Ein schwerer Schlag für Elon Musk und seine erste Ehefrau, die kanadische Schriftstellerin Justine Wilson.

Da sie auf natürliche Weise nicht erneut schwanger wurden, wählten die beiden nach einigen Jahren schlließlich den Weg der künstlichen Befruchtung. So brachte Wilson erst die Zwillinge Griffin und Xavier, dann sogar die Drillinge Damian, Saxon und Kai zur Welt. Trotzdem zerbrach die Ehe – Justine Wilson fühlte sich von Musk gegängelt, unter Druck gesetzt (sie sollte sich etwa die Haare blond färben) und nicht wertgeschätzt. 2008 ließen sie sich scheiden.

Sein Familienleben ist kompliziert

Noch komplexer wird es, als Musk seine zweite Frau heiratet: Mit der britischen Schauspielerin Talulah Riley (“St. Trinians”) blieb er zwei Jahre zusammen – dann folgte 2012 die Scheidung. Er soll währenddessen Cameron Diaz gedatet haben, das könnten allerdings auch bloße Gerüchte sein. Doch nur wenig später schienen die beiden sich zu vermissen, kamen erneut zusammen. Und heirateten sogar 2013 noch einmal. Aber wie so oft bewahrheitete sich: Was einmal nicht funktioniert hat, wird vermutlich nie funktionieren. Das Paar trennte sich erneut, Musk reichte 2014 die Scheidung ein – zog sie aber kurzfristig zurück. 2016 reichte Riley die Scheidung ein, und diesmal war es endgültig. Mit Talulah Riley hat Musk keine Kinder, sie kümmerte sich aber liebevoll um die Kids aus erster Ehe.

Elon Musk scheint nicht besonders talentiert darin zu sein, eine Frau bei sich zu behalten. Allein bleibt er dennoch nie lange. Nach der Trennung von seiner zweiten (und dritten) Ehefrau datete er eine Weile die Schauspielerin Amber Heard. Doch nach wenigen Monaten war Schluss – und der Milliardär lernte die Musikerin Grimes (bürgerlich Claire Elise Boucher) kennen. Das Paar kam durch einen Witz auf Twitter zusammen – und die Liebe zum Digitalen zeigte sich auch im Namen ihres Sohnes X AE A-XII, der 2020 geboren wurde. Es sah aus, als habe Musk die Frau fürs Leben gefunden. Aber im September 2021 war Schluss – die beiden gaben die Trennung bekannt. Der Milliardär ist also wieder zu haben. Vermutlich wird er jedoch nicht lange Single bleiben …

Quellen:  “Wall Street Journal”, CNBC

wt



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