Tweet des Tesla-Chefs
“Frieden? Ich hasse das Wort”: Elon Musk meckert über Ukraine-Botschaft am Berliner Berghain

Tesla-Chef Elon Musk

Tesla-Chef Elon Musk hat auf Twitter wieder einmal für Stirnrunzeln gesorgt

© Patrick Pleul / DPA

Man könnte meinen, Tech-Milliardär Elon Musk hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seinen Tweets ordentlich Verwirrung zu stiften. Jetzt stört sich der Tesla-Chef offenbar an einer Botschaft des Berliner Techno-Clubs Berghain.

Eine Friedensbotschaft auf der Fassade des berühmten Berliner Techno-Clubs Berghain hat die Aufmerksamkeit von Milliardär Elon Musk erregt. “Am Berghain haben sie PEACE an die Wand geschrieben! Ich habe mich geweigert, reinzugehen”, twitterte der Gründer des Elektroautoherstellers Tesla am frühen Sonntagmorgen.

Später legte er nach und schrieb: “Frieden? Ich hasse das Wort. Diejenigen, denen Frieden wichtig ist (mich eingeschlossen), müssen so etwas nicht hören. Und denen, denen der Frieden egal ist? Nun ja…”

Die “härteste Tür Berlins”

Der “Peace”-Schriftzug prangt seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine weithin sichtbar an der Fassade des Club-Gebäudes, eines früheren Heizkraftwerks aus DDR-Zeiten. Mehrere Medien in Berlin spekulierten, ob Musk tatsächlich daran Anstoß nahm – oder ob ihm womöglich der Einlass verwehrt wurde.

Dem Berghain wird “die härteste Tür Berlins” nachgesagt – viele Partywillige scheitern an den Türstehern, Medienberichten zufolge immer wieder auch Promis. In einem Ranking des “DJ Magazine” wird das Berghain – berühmt-berüchtigt für seine auch sexuell ausschweifenden Klubnächte – seit Jahren unter den weltweit besten Clubs geführt.

Musk hatte am 22. März 2022 seine Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin eröffnet. Vor rund einer Woche – am 28. März – ließ er die Twitter-Gemeinde wissen, dass er sich vermutlich ein weiteres Mal mit dem Coronavirus infiziert habe. Er sei aber so gut wie symptomfrei.

yks
DPA



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