Ein Experte erklärt, was es damit auf sich hat



WirtschaftsWoche: Wie kommt die Spähsoftware „Pegasus“ von NSO auf das Smartphone, Herr Trost?
Rüdiger Trost: Bei der Software handelt es sich um einen Trojaner, der über Apples iMessage und Facetime auf das Smartphone aufgespielt wird. Auch Android-Betriebssysteme sind betroffen, dort ist jedoch noch nicht bekannt, über welchen Weg der Angriff kommt. Bekannt sind solche Trojaner vor allem von Cyberattacken auf Computer. Meist infiziert sich ein Rechner durch einen E-Mail-Anhang oder Link, den der Nutzer öffnet. Anders bei Pegasus: Um die Schadsoftware auf das Gerät zu übertragen, benötigen die Angreifer den Nutzer gar nicht. Er erhält eine fingierte Nachricht auf das Smartphone, über die die Software sich heimlich Zugriff auf das Gerät verschafft. Dazu muss das Handy nur angeschaltet und mit dem Mobilfunknetz verbunden sein.



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