Durchsuchungen nach Angriff auf Versammlungsteilnehmer



Fast fünf Wochen nach dem Angriff mit einer Paintball-Waffe auf Versammlungsteilnehmer in Seehausen hat die Polizei mehrere Wohnungen durchsucht. Aufgrund eines Beschlusses vom Amtsgericht Stendal seien vier Wohnungen in Seehausen, Osterburg und Wittenberge am vergangenen Donnerstag durchsucht worden, teilte die Polizei am Montag mit. Dabei seien Beweismittel der Tat und mehrere Datenträger sichergestellt worden. Die Datenträger sollen den Angaben zufolge in den nächsten Tagen ausgewertet werden.

Die Ermittler konnten demnach Beschuldigte im Alter von 31 Jahren bis 34 Jahren ausmachen. Sie wurden laut Polizei nach den Durchsuchungsmaßnahmen vernommen. Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung in Verbindung mit einem Verstoß gegen das Waffengesetz durch das Beschießen einer Personengruppe mit dem Paintballgewehr ermittelt.

Am 18. Juni hatte ein Unbekannter Mitglieder einer Versammlung gegen den Weiterbau der Autobahn 14 mit einer Paintball-Waffe beschossen. Dabei waren zwei Menschen leicht verletzt worden. Der mutmaßliche Täter soll eine Haube getragen haben, die an den Ku-Klux-Klan erinnerte. Der Unbekannte flüchtete mit einem Auto vom Tatort.



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