Diese Dinge machen Hobbyköche oft falsch

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Zartes Steak, knackiger Salat und leckere Nudelgerichte: Manchmal schleichen sich bei der Zubereitung solcher Leckereien Fehler ein, die sich erheblich auf die Qualität des Gerichts auswirken. Wir verraten, wie Sie zehn häufige Missgeschicke einfach vermeiden können.

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Auch Hobbyköche können geschmackliche Highlights zaubern, die Gäste begeistern. Doch bei manchen Gerichten kann eine Menge schiefgehen. Das fängt manchmal schon vor der Zubereitung an.

1. Kaltes Fleisch anbraten

Auf keinen Fall sollte Fleisch direkt aus dem Kühlschrank in die Pfanne kommen. Denn dann kann es passieren, dass es außen bereits durch und kross ist, das Innere aber noch zu roh. Viel besser ist es, das Steak bereits 20 bis 30 Minuten vor dem Anbraten herauszunehmen. Das Gleiche gilt übrigens auch für Fisch.

2. Die Pfanne ist noch nicht heiß genug

Schnitzel braten: Die Pfanne muss die richtige Temperatur haben. (Quelle: Getty Images/GMVozd)Schnitzel braten: Die Pfanne muss die richtige Temperatur haben. (Quelle: GMVozd/Getty Images)

Zudem muss die Pfanne ausreichend heiß sein, bevor das Fleisch hineinkommt. Sonst nimmt es nicht nur Öl auf, sondern wird im schlimmsten Fall auch zäh und verliert an Geschmack. Bei Fleisch mit Panade, wie Wiener Schnitzel, besteht zudem die Gefahr, dass die Panade klebrig-weich bleibt oder sich sogar löst.

3. Steak zu früh wenden

Viele Hobbyköche haben Angst, dass das Fleisch schwarz wird und neigen dazu, es zu wenden, bevor es fertig angebraten ist. Dabei kann es passieren, dass ein Teil der bereits krossen Schicht am Pfannenboden haften bleibt und beim Wenden abreißt.

Außerdem wird oft der Fehler gemacht, das Fleisch mehrmals zu wenden. Doch dann wird es innen schnell trocken. Keine Angst vorm Anbrennen: Profiköche braten das Steak von jeder Seite für etwa 40 Sekunden scharf an. Nur so entstehen die leckeren Röstaromen und es wird außen kross und innen saftig.

4. Fleisch nach dem Anbraten gleich verzehren

Auch wenn der Hunger groß ist, lohnt es sich, kurz zu warten. Denn das Fleisch braucht nach dem Braten Zeit zum Ruhen. Dabei verteilt sich der Fleischsaft gleichmäßig. Am besten wird es für fünf Minuten in Alufolie gewickelt, damit es nicht auskühlt.

5. Dressing zu früh an den Salat geben

Bei Blattsalat gilt: Salz sollte immer so spät wie möglich an die Blätter kommen. Sie werden sonst labberig. Am besten wird das Dressing erst kurz vor dem Servieren über den Salat gegeben. Wichtig ist zudem, die empfindlichen Blätter nach dem Waschen gut abzutrocknen, damit sie nicht welk werden. Ideal ist eine Salatschleuder.

6. Festkochende Kartoffeln für Kartoffelbrei nehmen

Selbstgemachter Kartoffelbrei schmeckt unglaublich lecker. Damit er gelingt, sollte man mehlige Kartoffeln verwenden. Werden festkochende Knollen zerdrückt, wird das Ergebnis schnell schleimig-kompakt. Zudem sollten Kartoffeln immer gestampft und nie püriert werden. Denn der Pürierstab löst die enthaltene Stärke und macht den Brei klebrig.

7. Knoblauch dunkel anbraten

An einer bitteren Note im Essen kann Knoblauch schuld sein. Profiköche warnen davor, diesen zu scharf oder gar dunkel anzubraten. Denn dabei entsteht ein unangenehmer Geschmack.

Besser ist es, ihn bei mittlerer Temperatur glasig zu dünsten oder höchstens leicht gold-gelb werden zu lassen. Auch Knoblauchpressen kommen bei Profis nicht so gut an. Denn sie sorgen durch das Zerdrücken der Zehen meist für einen penetranten Geschmack. Besser ist es, Knoblauch zu würfeln oder in dünne Scheiben zu schneiden.

8. Öl ins Nudelwasser geben

Dieser Punkt sorgt immer wieder für Diskussionen. Denn es stimmt: Ist Öl im Kochwasser, kleben die Nudeln nicht so schnell zusammen. Der Nachteil ist allerdings, dass die Soße nicht mehr gut haften kann. Italiener sind überzeugt: Darunter leidet der Geschmack des Pastagerichts.

Tipp: nach dem Abgießen zeitnah die Soße untermischen. So kleben die Nudeln nicht aneinander und trocknen nicht aus. Am besten sofort servieren. Durch die Wärme der Soße kann es passieren, dass die Nudeln nachgaren und an Biss verlieren.

9. Zu wenig Soße in der Lasagne

Viele kennen das Problem: Die Ränder werden bereits dunkel, der Käse ist schon kross, doch die Nudelplatten sind noch fest. Was tun? Wichtig ist, dass bei Lasagne nie an der Soße gespart wird. Diese sorgt nicht nur für den Geschmack, sondern auch dafür, dass die Nudelplatten weich werden. Also lieber etwas mehr nehmen.

Die letzte Schicht sollte Béchamel-Soße sein und die gesamte Lasagne bedecken. Ist der Käse vor Ablauf der Backzeit schon recht dunkel, verhindert etwas Alufolie über der Form das Anbrennen.

10. Fisch zu lange garen

Fisch hat eine recht kurze Garzeit. Bleibt er zu lange in der Pfanne, wird er trocken und zerfällt oft. Für die Zubereitung gilt: Öl ausreichend erhitzen, den Fisch trocken tupfen und salzen. Wird der Fisch zusätzlich in Mehl gewendet, wird er später schön gold-gelb. Dann in die Pfanne geben und von jeder Seite etwa drei Minuten garen. Bei einem dicken Stück Fisch bis zu fünf Minuten.



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