Über Jahre abgezockt
Cristiano Ronaldo um fast 300.000 Euro betrogen – und er merkte nichts

Cristiano Ronaldo fasst sich an den Kopf

Zum Haareraufen: Ein Reisevermittlerin hat Cristiano Ronaldo über Jahre um knapp 300.000 Euro gebracht.

© Kington / AFP

Die Summen, die die Fußball-Superstars verdienen, sind so groß, dass sie für die meisten von uns abstrakt bleiben. Greifbar wird ihr Reichtum bei Vorfällen wie diesen: Cristiano Ronaldo hat nicht mal gemerkt, dass er um Hunderttausende erleichtert wurde.

Es gibt Menschen, die müssen buchstäblich nicht auf ihr Geld achten. Portugals Superstar Cristiano Ronaldo gehört definitiv dazu, wie dieser Vorfall zeigt. Der mehrfache Weltfußballer des Jahres und einer der weltweit bestbezahlten Profis ist um hunderttausende Euro betrogen worden – und er hat es offenbar nicht einmal bemerkt. Das berichtete jetzt das portugiesische „Journal de noticias“ (Bezahl-Inhalt).

Der Betrug flog wohl schon 2017 auf, wurde aber erst jetzt bekannt. Demnach buchte eine portugiesische Reisevermittlerin über drei Jahre hinweg von den Konten Ronaldos und anderer portugiesischer Fußballstars fiktive Reisen ab. Allein auf den Namen des gerade zu Manchester United gewechselten 36-Jährigen sollen es 200 Trips gewesen sein, die dieser nie unternommen habe. Der Schaden soll sich allein für Ronaldo auf 288.000 Euro summiert haben.

Cristiano Ronaldo: Leichtsinnig Dokumente überlassen

Die Beträge scheinen allerdings zu gering gewesen zu sein, als dass sie CR7 aufgefallen wären. Laut Staatsanwaltschaft hatte dieser leichtsinnigerweise der Täterin Dokumente überlassen, darunter wohl Kreditkartennummern und Passwörter. Erst als eine Kreditkarte des Superstars abgelaufen war, sei der Schwindel aufgeflogen, heißt es in dem Bericht der portugiesischen Zeitung.


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Die heute 53-Jährige soll Ronaldo und Co. in den Jahren 2007 bis 2010 abgezockt haben. Eine Zeit lang habe sie ihre Machenschaften noch verschleiern können, schließlich flog sie doch auf. 2017 sei die Reisevermittlerin von einem Gericht in Porto zu vier Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden, heißt es. Insgesamt soll sie mit ihrer Masche rund 350.000 Euro ergaunert haben. Daran wird sie noch zu knabbern haben: Die Frau muss das Geld zurückzahlen.

Ronaldo wird auch diese Rückzahlungen vermutlich kaum zur Kenntnis genommen haben. Der Europameister von 2016 verdient bei seinem aktuellen Club fast das Doppelte der Gesamtschadenssumme (kolportierte 560.000 Euro) – und zwar in der Woche.

dho



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