Coronavirus: Virusausbrüche drängen Deutschland, Schlachthöfe aufzuräumen

Workers queue for a coronavirus test at a testing station on the factory premises of the Westfleisch meat processing company in Hamm, western Germany, 10 May 2020

Deutschland hat sich auf einen Vorschlag geeinigt, den Einsatz von Leiharbeitnehmern in Schlachthöfen nach einer Flut von Coronavirus-Infektionen zu verbieten.

Hunderte von Menschen, die in Schlachthöfen in ganz Deutschland und Frankreich arbeiten, haben in den letzten Wochen positiv auf Covid-19 getestet.

Viele Arbeiter sind auf Flügen von Landwirten aus Rumänien angereist.

Gesundheitsexperten untersuchen mögliche Gründe für die Ausbrüche, einschließlich überfüllter Unterkünfte und kalter Bedingungen in Verarbeitungsbetrieben.

Am Mittwoch stimmte das Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel einem Entwurf eines Vorschlags zu, der verhindern soll, dass Subunternehmer – hauptsächlich Wanderarbeiter – ab Januar 2021 Fleisch in Betrieben verarbeiten.

Jeder Verstoß der Schlachthofbesitzer gegen die neuen Vorschriften könnte zu einer Geldstrafe von bis zu 30.000 € (26.800 £; 32.900 $) führen, heißt es in dem Vorschlag.

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