BVB-Leihspieler Marin Pongracic tritt ins nächste Fettnäpfchen

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BVB-Leihspieler Marin Pongracic ist nach seinem Twitch-Interview in das nächste Social-Media-Fettnäpfchen getreten.

BVB-Profi Marin Pongracic ist nach seinem aufsehenerregenden Interview mit dem Comedian SSYNIC im November erneut in ein Social-Media-Fettnäpfchen getreten.

Pongracic, der seit Sommer auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg in Dortmund spielt, markierte einen Instagram-Beitrag des kicker mit „Gefällt mir“. In jenem Post ging es jedoch um die leise Kritik von Sky-Experte Lothar Matthäus an der Arbeit der BVB-Führung.

„Würden Dortmund und Leipzig so gut arbeiten wie Mainz und Freiburg, dann hätten sie eine Chance. Geld allein ist es nicht“, sagte der Rekordnationalspieler dem kicker in der Montagsausgabe des Magazins angesprochen auf die Dominanz des FC Bayern München, der aktuell Kurs nimmt auf die zehnte Meisterschaft in Folge.

Es ist nicht das erste Mal, dass Pongracic unbedacht im Netz auftritt. Im November hatte er mit einem Interview auf dem Twitch-Kanal des Streamers SSYNIC für großes Aufsehen gesorgt, weil er im Verlauf des Gesprächs zahlreiche Interna wie die Ausfallzeit des damals verletzten Top-Stürmers Erling Haaland oder die Höhe der Kaufoption, die der BVB für ihn hat, ausplauderte.

Außerdem trat er verbal gegen seinen Stammverein Wolfsburg nach, sagte etwa, dass er sich den damaligen Trainer Mark van Bommel, unter dem er keine Chance mehr bekommen hatte, am „liebsten packen“ wollte. Die Verantwortlichen der Wölfe hätten angefangen, „Faxen zu machen“, sagte Pongracic und schob nach: „Da habe ich gemerkt, die wollen auch, dass ich von mir aus gehe, dass ich Platz mache für andere. Eklig.“

Pongracic beim BVB in der Bundesliga Dauerreservist

VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer kündigte damals mögliche Konsequenzen für Pongracic nach dessen Interview an, auch vom BVB erhielt der kroatische Nationalspieler, der in Landshut geboren ist und unter anderem in der Jugend des FC Bayern spielte, einen Denkzettel.

Neben einer Geldstrafe erhielt Pongracic auch öffentlich einen Rüffel. „Einige Aussagen sind inhaltlich absolut nicht in Ordnung. Sie können sicher sein, dass wir intern mit Marin darüber sprechen werden“, sagte Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl.

Für den BVB kam Pongracic in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend 15-mal zum Einsatz. In der Bundesliga ist er jedoch abgesehen vom Rückrundenabschluss bei der Hertha (2:3), wo dem BVB die etatmäßigen Stammkräfte Manuel Akanji und Mats Hummels fehlten, völlig außen vor. In sechs der vergangenen sieben Ligaspiele saß der 24-Jährige über 90 Minuten auf der Bank.

Pongracics Leihe zum BVB endet im kommenden Sommer, die Kaufoption für den Deutsch-Kroaten betrage nach dessen eigenen Angaben neun Millionen Euro. Sein Vertrag bei den Wölfen läuft noch bis 2024.

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