Bundesliga im stern-Check
„F…ing idiot“: Dortmund schimpft und kämpft sich an die Bayern ran

Eine Traube Fußballer in gelb-schwarz umringen jubelnd einen Mitspieler, der in ihrer Mitte zu Boden sinkt

Extase in schwarz-gelb: Das BVB-Team bejubelt Siegtorschütze Mahmoud Dahoud (unten Mitte)

© Matthias Hangst / Getty Images

Das Spiel gegen Eintracht Frankfurt zeigte die beiden Gesichter der Dortmunder. Nun sind die Bayern „nur“ noch sechs Punkte vorn. Doch um die Liga wirklich spannend zu machen, muss der BVB eine Sache ändern. Die Bundesliga im stern-Check.

So lief der Spieltag

Alle Ergebnisse des 18. Spieltags, die Tabelle und Statistiken zum Nachlesen finden Sie hier im stern-Ticker.

Aufreger des Spieltags

Während der BVB sich in der ersten Halbzeit gegen Frankfurt schon mehr oder weniger in eine Niederlage gefügt hatte, drehten die Dortmunder in Halbzeit 2 nochmal richtig auf. Etwas übers Ziel hinaus schoss dabei Stürmer Erling Haaland. Nach dem Tor zum 2:2 von Jude Bellingham (87.) wollte er den Ball aus dem Netz holen, wurde dabei von Gegenspieler Martin Hinteregger geschubst – und schimpfte daraufhin unflätig los: „F… you idiot! F…ing idiot!“. Schiedsrichter Robert Schröder zeigte den Streithähnen jeweils die gelbe Karte.

Gewinner des Spieltags

Dass der BVB nach dem frühen 0:2-Rückstand in letzter Minute das Spiel gegen Eintracht Frankfurt noch 3:2 gewinnt, war lange Zeit nicht abzusehen. Die Dortmunder haben also die Niederlage von Tabellenführer Bayern doch nutzen können und den Rückstand auf sechs Punkte reduziert. Das kann dem BVB-Team einen Schub geben und die Formschwankungen der Mannschaft endlich mal beenden. Das wird nötig sein, um die Meisterschaft der Bayern tatsächlich noch einmal zu gefährden. Denn dass die Münchener noch viele Punkte liegen lassen, darf man kaum erwarten. Für mehr Spannung in der Bundesliga braucht der BVB eine andauernde Top-Form. Nur dann ist dieser spektakuläre Rückrundenstart etwas wert.

Verlierer des Spieltags

Der Anspruch des VfL Wolfsburg muss es sein, zumindest in der Europa League zu spielen. Stattdessen setzt es am Sonntag gegen den VfL Bochum die zehnte Saison-Niederlage. Platz 14 steht für die Wölfe zu Buche. Der letzte Europa-League-Platz ist acht Punkte entfernt. Der Auftritt der Mannschaft in Bochum deutet nicht darauf hin, dass sie unter Trainer Florian Kohfeldt schnell oben angreift. Nach nun sechs Niederlagen am Stück muss der teure Kader den Blick nach unten richten. Ob das Team auch Abstiegskampf kann?

Dieses Tor sollten Sie (nochmal) sehen

Patrik Schick von Bayer Leverkusen hat einfach einen Lauf. In der 38. Minute bringt er Bayer Leverkusen gegen Union Berlin mit 1:0 in Führung – und wie! Auf dem Weg zur Grundlinie haut er den Ball aus spitzem Winkel von links unter die Latte. Keine Chance für den Berliner Torhüter Andreas Luthe. Dass es am Ende doch ein 2:2 wurde, wird Schick geärgert haben – trotz seines 17. Saisontreffers.

Bild des Spieltages

Irgendetwas stimmt hier nicht. Corentin Tolisso trägt bei den Bayern die 24 auf dem Trikot. Die 42 gehört Jamal Musiala. Wer also steht hier in München auf dem Platz? Es ist tatsächlich Musiala, der in der zweiten Halbzeit im falsch beflockten Trikot spielte. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann nahm es locker: "Zeugwart bin ich nicht. Ich gehe von einer Verwechslung aus."

Irgendetwas stimmt hier nicht. Corentin Tolisso trägt bei den Bayern die 24 auf dem Trikot. Die 42 gehört Jamal Musiala. Wer also steht hier in München auf dem Platz? Es ist tatsächlich Musiala, der in der zweiten Halbzeit im falsch beflockten Trikot spielte. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann nahm es locker: „Zeugwart bin ich nicht. Ich gehe von einer Verwechslung aus.“

© Sebastian Widmann / Getty Images



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