Angela Merkel: Der Karikaturist Klaus Stuttmann erinnert sich an seine Merkel-Jahre

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Kaum jemand hat den Werdegang von Angela Merkel von einer unscheinbaren Ost-Politikerin bis zur mächtigsten Frau Deutschlands so genau beobachtet wie Klaus Stuttmann. Der Zeichner zählt zu den meistpublizierten Karikaturisten Deutschlands. Seine Werke erscheinen in mehr als 20 Zeitungen und Magazinen, darunter dem „Tagesspiegel“, der „Leipziger Volkszeitung“ und der „taz“.

Anlässlich des nahenden Endes von Merkels Regierungszeit hat Stuttmann unter dem Titel „Mein Merkel-Bilderbuch“ seine mehr als 800 Karikaturen aus fast drei Jahrzehnten noch einmal zusammengefasst und neu publiziert.

In den Anfangstagen war es gar nicht so einfach, die Politikerin zu zeichnen, wie Stuttmann dem stern erzählt: „Merkel war am Anfang Kohls Mädchen und hatte als junge Frau wenig Konturen. Daher ungemein schwer für einen Karikaturisten sie zu zeichnen. Außerdem kannte sie keiner. Damit die Leute sie erkennen hatte sie auf den ersten Zeichnungen noch ein Namensschild.“ Deshalb sei sie zeichnerisch deutlich herausfordernder gewesen als die Männer vor ihr.

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Klaus Stuttmann über Angela Merkels Entwicklung

Politisch war sie als Motiv dagegen dankbarer: „Während ihrer ersten zehn Jahre stand quasi ihr Kampf gegen ihre männlichen Konkurrenten im Mittelpunkt. Stoiber, Merz, Koch. Später dann der Kampf in der GroKo. Gleichzeitig wurde sie dann zur Weltpolitikerin und außenpolitisch immer wichtiger und einflussreicher und mächtiger“, so Stuttmann.

Zumindest was die zeichnerische Seite angeht, hat der Karikaturist eine klare Vorstellung von Merkels Nachfolger im Kanzleramt: „Scholz und Laschet gehen beide gleich gut“, sagt der Wahl-Berliner. „Baerbock wäre karikaturistisch gesehen am schwierigsten.“

Klaus Stuttmann: „Mein Merkel-Bilderbuch“, Schaltzeit Verlag, 24,90 Euro. Mehr unter www.schaltzeitverlag.de

che



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