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Quelle APS – Präsident Algeriens, Abdelmajid Tebboune, und Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas,

Mahmoud Abbas beendet Besuch in Algerien und nimmt finanzielle Hilfe mit. Konferenz soll zerstrittene palästinensische Fraktion vereinen.

Algier – Der palästinensische Präsident der Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, beendete am Dienstag (7. Dezember 2021) seinen Besuch in Algerien, das er auf Einladung besucht hatte. Bei seinem Aufenthalt traf er mit dem Präsidenten der Republik Algerien, Abdelmadjid Tebboune, zusammen. Während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten der Autonomiebehörde in Gaza erklärte Staatspräsident Abdelmadjid Tebboune, dass Algerien daran arbeite, die Palästinafrage „in den Mittelpunkt der Prioritäten“ des nächsten arabischen Gipfels zu stellen, den Algerien im März 2022 ausrichten wird“, und äußerte den Wunsch, dass diese „integrative und einigende“ Veranstaltung der gemeinsamen arabischen Aktion einen neuen Impuls verleihen könne“. Das Staatsoberhaupt betonte außerdem, dass Algerien „seinen Prinzipien und Positionen zugunsten der Unterdrückten treu bleiben wird“. „Die Herausarbeitung einer einheitlichen und gemeinsamen Position zur Unterstützung der Rechte des palästinensischen Volkes auf der Grundlage der kollektiven Unterstützung für die Arabische Friedensinitiative von 2002 wird einen großen Einfluss auf den Erfolg der Arbeiten dieses Gipfels haben und die gemeinsame arabische Aktion stärken“, betonte Präsident Tebboune.

Algerien unterstützt palästinensische Autonomiebehörde im Gaza-Streifen mit 100 Mio. US-Dollar

Während des Besuchs kündigte Präsident Tebboune einen finanziellen Beitrag in Höhe von hundert (100) Millionen US-Dollar für „den Staat Palästina“ an, zusätzlich zur Vergabe von 300 Stipendien für palästinensische Studierende. Darüber hinaus will man in Algier eine eigens geschaffene Konferenz abhalten, um sowohl die zerstrittenen palästinensischen Fraktionen zusammenzuführen als auch um sich nochmals für die Interessen der Palästinenser einzusetzen.

„Die Abhaltung der Palästina-Konferenz in Algier und die unerschütterliche Unterstützung Algeriens für die palästinensische Sache in allen internationalen und regionalen Foren sind für uns vor allem eine Frage des Engagements und der Loyalität …“, sagte Tebboune.

Mahmoud Abbas begrüßt die Unterstützung durch Algerien.

Die Ankündigung von Präsident Tebboune, in Algier eine umfassende Konferenz aller palästinensischen Fraktionen abzuhalten, wurde von seinem hohen palästinensischen Gast begrüßt, der die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen zur Bildung einer Regierung der nationalen Einheit“ hervorhob. Präsident Abbas betonte zudem, dass es zwingend notwendig sei, eine internationale Friedenskonferenz im Einklang mit den Beschlüssen der internationalen Rechtsordnung abzuhalten, um der Besetzung Palästinas und seiner Hauptstadt Al-Quds ein Ende zu setzen. „Wenn die Besatzungsbehörden ihre Tyrannei und ihre Übergriffe gegen unser Volk und unser Land fortsetzen, werden wir zu unseren eigenen Optionen greifen“, warnte er.

Präsident Abbas würdigte die wichtige Rolle von Präsident Tebboune und der algerischen Diplomatie zugunsten der palästinensischen Sache in internationalen Foren, insbesondere in der Afrikanischen Union (AU), und betonte, wie wichtig es sei, die Beratungen zwischen den beiden Ländern fortzusetzen.

Mahmoud Abbas hielt sich insgesamt drei Tage in Algerien auf und würde mit allen Ehren, die einem offiziellen Staatspräsidenten gewährt werden empfangen, begleitet und verabschiedet.

 



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