Abnehmen: Fett-weg-Methode vereist Fettzellen



Gerade die kleinen Fettpölsterchen am Bauch halten sich oft hartnäckig und wollen einfach nicht verschwinden. Abhilfe soll jetzt eine neu entwickelte Fett-weg-Methode namens „CoolSculpting“ schaffen, bei der die lästigen Fettzellen ganz einfach mithilfe von Kälte weggefroren werden. So funktioniert Cool Sculpting.

Auch in Deutschland zugelassen

Beim Cool Sculpting handelt es sich um ein medizinisches Verfahren, bei dem die Fettzellen durch Unterkühlung reduziert werden. Die Methode verspricht, ohne Betäubung und chirurgische Eingriffe störende Fettpolster am Bauch schonend zu reduzieren. Auch Haut und Muskeln werden laut Hersteller nicht geschädigt.

Entwickelt wurde diese Form der Fettreduktion von Wissenschaftlern der Harvard University in Boston. Das Verfahren wurde in den USA von den Gesundheitsbehörden zugelassen. Auch in der Europäischen Union ist die Anwendung zur Fettreduktion von den Kontrollbehörden erlaubt. In Deutschland wird die Behandlung bereits von einigen Ärzten angeboten.

So läuft das Verfahren ab

Zunächst legen Arzt und Patient fest, welche Bereiche gezielt behandelt werden sollen. Das können sowohl Problemzonen am Bauch, den Beinen oder an den Hüften sein. Dann wird ein speziell konstruierter Saugapparat mit einem Applikator auf die richtige Stelle angebracht, der die gewünschte Fettregion zusammen mit der darunterliegenden Fettschicht ansaugt. Das Gerät erzeugt dort ein Vakuum und kühlt die überschüssigen Fettzellen auf null bis vier Grad Celsius herunter.

Die Behandlung dauert in der Regel etwa eine Stunde. Der Patient spürt nach Angaben des Herstellers in den ersten Minuten des Kühlvorgangs einen starken Druck und ein intensives Kältegefühl, das aber nach einigen Minuten nachlässt.

Erste Veränderungen nach drei Wochen

Die Kälte bewirkt eine Verhärtung des Fettes in den Fettzellen. Die Zellen werden dabei beschädigt und sterben ab. Über einen Zeitraum von etwa drei Monaten werden die abgestorbenen Zellen im Körper abgebaut. Der Hersteller verspricht, dass erste Veränderungen bereits nach drei Wochen zu erkennen sind. Nach zwei bis vier Monaten ist das Ergebnis am deutlichsten sichtbar.

Leichte Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen

Nach einer Behandlung kann die betroffene Stelle einige Tage etwas verhärtet und schmerzhaft sein, ähnlich wie bei einem Muskelkater. In manchen Fällen kommt es auch zu Verfärbung wie wen man sich gestoßen hätte. Eher selten treten Blutergüsse auf.

Weitere Nachteile: Um den Effekt eines schlanken Körpers auch langfristig zu bewahren, muss der Patient jedoch weiterhin auf seine Ernährung achten und regelmäßig Sport treiben. Und auch der Preis für eine Behandlung ist nicht zu unterschätzen, dieser liegt bei 750 bis 1.000 Euro.

Methode ist nicht für jeden geeignet

Cool Sculpting ist jedoch nicht für jeden geeignet, sondern laut Hersteller vor allem für fitte Menschen gedacht, die mit einzelnen Problemzonen zu kämpfen haben. Für stark übergewichtige Menschen ist die Methode jedoch nicht zu empfehlen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.



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