Berlin (dpa/tmn) – Arrakis, Wüstenplanet, Heimat des Spice – die Geschichte des mystischen Wüstenplaneten, galaktischer Ränkespiele und handfestem Krieg im Sand ist oft erzählt. In Frank Herberts Büchern, mehreren Filmen und auch als Strategiespiel für den PC. Mit “Spice Wars” ist nun das neueste Videospiel im “Dune”-Setting in den Early Access gegangen.

“Spice Wars” ist ein klassisches Globalstrategiespiel. In 4X-Marnier wird erkundet (explore), Herrschaftsgebiete ausgedehnt (expand), Ressourcen ausgebeutet (exploit) und Gegner ausgelöscht (exterminate). Soweit so gut, passt ja zum Szenario vom Kampf um die Wüstenwelt mit ihrem mystischen Gewürz namens Melange, dass unter anderem interplanetarische Weltraumreisen ermöglicht.

Handeln, hauen, Häuser bauen

Spielerinnen und Spieler können zwischen dem Haus Atreides (nett), dem Haus Harkonnen (böse), den Schmugglern (profitorientiert) und den Fremen (die beinharten Eingeboreren) wählen. Jede Fraktion hat ihre eigenen Fähigkeiten – das Spielprinzip ist aber immer ähnlich. Territorium ausdehnen, Ressourcen (Spice) ausbeuten, Technologien erforschen, Gebäude bauen, Geld verdienen, aufpassen, dass die Sandwürmer nicht die Erntemaschine fressen. Kennt man soweit.

“Spice Wars” spielt sich anfangs langsam, später wird das Budgetieren von Geld, Wasser und anderen Ressourcen extrem komplex. Hinzu kommen noch politische Elemente wie Eingaben an den Landsraad, das galaktische Parlament. Sie bringen über die Währung Einfluss im besten Fall Vorteile für die eigene Fraktion und Nachteile für die Gegner. Der politische Prozess ist bisweilen schwer durchschaubar, manchmal auch störend für den Spielfluss.



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